Tim Wiese und die Nazis: Ex-Werder-Torhüter wehrt sich gegen Vorwürfe

Sportlich läuft es großartig, doch das fulminante 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach wurde bei Werder Bremen von einer Personalie getrübt. Ex-Keeper Tim Wiese sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, sich privat mit Neonazis zu umgeben.

Die Fans in der Ostkurve präsentierten während der Bundesliga-Partie ein Plakat mit der Aufschrift „Wer mit Nazis abhängt, hat im Weserstadion nichts zu suchen – keine Bühne für Tim Wiese“.

Tim Wiese: Nazi-Vorwürfe gegen Ex-Werder-Keeper

Grund dafür sind Fotos in den sozialen Medien, die den 40-Jährigen mit Mitgliedern des Motorradklubs „Radikal Kameradschaft Bremen“ zeigen. Dieser würde mit ,Kategorie C‘-Sänger Hannes Ostendorf „gemeinsame Sache machen“, behauptet der Twitter-Account „AfD Watch Bremen“. Ostendorf gehöre der rechten Hooligan-Szene an.


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Wiese bestätigt den Kontakt zu Heiko Dörfer, Gründer der „Radikal Kameraden Bremen“, weist die Vorwürfe aber wie Dörfer („Wir sind nicht rechtsradikal“) via „Deichstube“ von sich. „Das ist absoluter Schwachsinn! Ich habe nichts mit der rechten Szene zu tun und positioniere mich auch ganz klar gegen Rechts.“

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Beim Verein ist die Sache schon länger Thema, sagte Werder-Boss Hubertus Hess-Grunewald. Man habe „ein sehr klares Gespräch“ mit Wiese geführt und „ihm unsere unmissverständliche Haltung gegen Rechts verdeutlicht“. Die Reaktion Wieses auf das Plakat bezeichnete er als guten und richtigen Schritt.

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