Mahsa Amini: WhatsApp will seinen Service während der Proteste in Iran online halten

Der iranische Ableger von Amnesty International schrieb am Donnerstag, er sei »zutiefst besorgt darüber, dass die iranischen Behörden den Zugang zu Internet und Mobilfunknetzen stören«. Man fordere die führenden Politiker der Welt bei der Uno-Generalversammlung auf, »dringend Maßnahmen zu ergreifen, um Druck auf die iranischen Behörden auszuüben, damit sie aufhören, im Schutz der Dunkelheit Demonstranten zu töten und zu verletzen«.

Verbotspläne für Instagram und das Ende-zu-Ende-verschlüsselte WhatsApp gibt es in Iran schon länger. Internetdienste aus dem Ausland sind dem islamischen Establishment ein Dorn im Auge, weil die Regierung anders als bei den Staatsmedien keinen Einfluss auf die darin verbreiteten Inhalte hat. Dienste wie Twitter, Facebook, TikTok und YouTube sind in Iran offiziell nicht verfügbar. Erreichen lassen sie sich nur mithilfe sogenannter VPN-Dienste – die bei einem Komplettausfall des Internets jedoch auch nicht mehr weiterhelfen.


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