»Halli Galli« und Alternativen im Test

Zunächst mal wird die fünfeckige Tarantelkarte in die Tischmitte gelegt. Die übrigen Spielkarten werden gemischt und gleichmäßig verteilt. Auf den Karten findet man eine Reihe Tiere, mal allein, mal gleich im Doppelpack. So gibt es Hunde, Katzen, Kühe, Esel, Ziegen und Papageien. Auf manchen der Karten ist zusätzlich eine, ganz manchmal sind zwei kleine Taranteln zu sehen.

Wer die erste Karte aufdeckt, muss sie lediglich an eine Seite der Tarantelkarte anlegen, noch passiert gar nichts. Die nächste Spielerin muss jetzt, bevor sie ihre Karten an das nächste freie Feld legt, schauen, ob auf der gerade gelegten Tierkarte auch eine Tarantel zu sehen ist. Ist die tatsächlich abgebildet, muss man vor dem Ablegen der eigenen Karte das Geräusch des letzten Tieres machen. Sollten sogar zwei Tiere zu sehen sein, gleich zweimal. Hat etwa der Spieler vor einem eine Kuh mit zwei Taranteln abgelegt, muss man »Muh Muh« sagen, bevor man seine eigene Karte ablegt, dann ist der Nächste dran. Macht man etwas falsch, gehören einem alle ausliegenden Karten. Wer zuerst keine Karten mehr hat, gewinnt.

Das Grundkonzept kann die Gehirnzellen schon ein bisschen aufweichen. Wenn dann aber die ganzen Sonderregeln dazukommen, wird es richtig schön anstrengend. So ist der Papagei sprachbegabt und ahmt das Tier vor ihm nach, die Kuh ist ein Herdentier und kommt nicht allein, daher braucht sie mehr Platz und man muss beim Ablegen ein Feld freilassen. Sie ahnen es, da geht noch viel mehr!

Taugt das was?

Bei uns ist das auf jeden Fall ein Klassiker geworden. Kaum ein Spiel habe ich häufiger an befreundete Familien verschenkt als »Tarantel Tango«. Die Regeln sind schnell erklärt, das Layout ist toll, und mit ein bisschen Fantasie kann man zusätzlich Hausregeln bis zum Umfallen erfinden. Zum Beispiel: Wird ein Hund direkt nach einer Katze aufgedeckt, muss die Richtung gewechselt werden, weil der Hund die Katze jagen will. Mit Neulingen kann man zuerst mit den einfachsten Regeln starten und dann nach und nach die Daumenschrauben anziehen und das Spiel immer komplexer machen.

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Drei Magier Spiele; 2 – 5 Spieler:innen; ab 7 Jahren; Autor: Jacques Zeimet

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