Der Quarterback der Towers: Samar sorgt für Spektakel im Inselpark

Es ging ein Raunen durch den Inselpark als Ziga Samar mal wieder zu einem seiner spektakulären Pässen ansetzte. Gleich mehrfach beförderte der slowenische Neuzugang der Veolia Towers Hamburg den Ball über den ganzen Court punktgenau in die Hände seines Mitspielers. Für die Türme-Fans war das eine spektakuläre Show, für den 21-Jährigen dagegen nichts Besonderes.

„Wir haben vor dem Spiel darüber geredet, dass wir so viel rennen wollen, wie es nur geht. Das haben meine Mitspieler getan und ich habe sie gefunden“, erklärt der Spielmacher der MOPO ganz nüchtern. Beim 91:74-Sieg über den Mitteldeutschen BC aus Weißenfels war Lukas Meisner gleich zweimal der Nutznießer dieser Quarterback-Pässe. „Als so guter Passgeber ist es fast sein normaler Gedanke, den Ball dahinzuschmeißen, wenn jemand läuft“, schwärmt der Forward.

Towers: Neuzugang Ziga Samar überzeugt beim Saisonstart

„Hingeschmissen“ waren diese zentimetergenauen Zuspiele aber sicherlich nicht. Der Youngster besticht durch seinen filigranen Umgang mit dem orangenen Leder. Dass Samar dieses Talent hauptsächlich für Pässe und nicht für Würfe nutzt, kommt dem temporeichen und uneigennützigen Stil der Wilhelmsburger zu Gute.

Samar auf Childs
Bei Ziga Samars Pässen fliegt der Ball oftmals über den ganzen Platz.

„Ich mag diesen Spielstil sehr. Das ist ein perfekter Fit für mich“, sagt der Nationalspieler, der aufgrund seiner EM-Teilnahme erst verspätet zum Team dazu stieß.



Startschwierigkeiten waren dem flinken 1,97-Meter-Mann in seinen ersten beiden Pflichtspielen jedoch nicht anzusehen. Dafür bedankt sich Samar bei seinen Mitspielern, die ihm die Integration leicht gemacht haben: „Es fühlt sich an, als ob ich schon länger hier wäre.“

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Der Slowene revanchiert sich dafür auf der Platte mit seinen Vorlagen. Sieben waren es in Berlin, acht gegen Weißenfels – genauso viele wie der gesamte MBC. Samar, der für ein Jahr von Alba ausgeliehen ist, will noch viele weitere Assists sammeln. Ob spektakulär oder nicht, das ist ihm egal: „Was am Ende zählt, ist der Sieg.“

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