1100 Kilometer im Bus! Hamburg Sea Devils vor Marathon-Reise zum Finale

Für die Hamburg Sea Devils wird die Reise zum Finale der European League of Football (ELF) nach Klagenfurt kein Vergnügen werden. Mit dem Bus muss das beste Team der regulären Saison aus dem hohen Norden bis in die österreichische Stadt an den Wörthersee fahren. Bei den Spielern der Seeteufel sorgt das natürlich für wenig Begeisterung.

600 Kilometer nach Nürnberg, 500 Kilometer nach Klagenfurt – dieser 1100-Kilometer-Marathon beginnt für die Seeteufel am Freitagnachmittag. In Nürnberg ist eine Übernachtung geplant, am Samstag geht es dann weiter nach Österreich zu der Spielstätte des ELF-Endspiels. „Es ist sicherlich nicht die ideale Lösung, so ehrlich muss man sein“, sagt General Manager Max Paatz der MOPO.

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Dass die Seeteufel-Profis sich für das größte Spiel der Saison einen anderen Rahmen gewünscht hatten, verstehe Paatz auch: „Sie haben natürlich Fragen gestellt, auch zurecht, warum die lange Fahrt mit dem Bus denn sein muss.“


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Doch alle Linienflüge waren entweder ausgebucht oder terminlich ungünstig. „Klagenfurt ist halt nicht New York, Berlin oder München. Da kommt man nicht mal eben so hin“, erklärt der Geschäftsführer. Und für einen Charterflug fehlt den ELF-Teams das nötige Kleingeld. Deshalb hätten die Profis am Ende auch „vollstes Verständnis“ für den Weg der Sea Devils gehabt. „Wir haben dieses Jahr auch schon andere lange Touren gemacht und dort abgeliefert“, erinnert Paatz.

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Die Physiotherapeuten haben zudem bereits ein Programm entwickelt, damit bei den Spielern keine Langeweile aufkommt. Die Reisestrapazen sollen kein Nachteil sein, obwohl der Finalgegner aus Wien nur etwa 300 Kilometer zu überbrücken hat. „Das wird keine Rolle spielen“, ist sich der Seeteufel-Manager sicher.

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Spätestens zum Kick-off am Sonntag (14.45 Uhr) muss der ganze Stress vergessen sein. Der große Titel-Plan soll wegen einer Busfahrt schließlich nicht scheitern.

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